Morbihan

Das südlichste bretonische Département heißt Morbihan, das ist bretonisch und steht für "kleines Meer". Und so ist der Golfe de Morbihan auch das Herzstück dieser Region der Bretagne. Er ist ein richtiges Binnenmeer, übersät mit 42 Inseln und Inselchen. Von verschiedenen Häfen aus kann man Überfahrten oder Kreuzfahrten starten, so dass Sie den Golf auch vom Wasser aus entdecken können.

Das Morbihan hat viel zu bieten:

Felsentor Arche du Port Blanc am Strand von Quiberon

Die Rade de Lorient, ist der ehemalige Heimathafen der Ostindienkompanie und beherbergte eine U-Boot-Basis im 2. Weltkrieg. Heute lockt sie die Besucher mit dem schönen Badeort Larmor-Plage und der Zitadelle Port-Louis. Schöne Strände erstrecken sich zu beiden Seiten der Rade de Lorient, ein Naturparadies ist das kleine Meer von Gâvres mit einer langen Strandzunge, Der auf einer Insel mitten im Fluss errichtete Weiler Saint-Cado ist über eine Brücke mit dem Fest-land verbunden und unbedingt einen Besuch wert. Auch die reizvolle Ile de Groix lohnt einen Ausflug.

Die Halbinsel von Quiberon ist wirklich spekakulär. Quiberon war ursprünglich eine schmale, weit ins Meer ragende Insel, die Wind und Gezeiten nach und nach mit einer Landzunge aus Sand und Kies mit dem Festland verbunden haben. Dieser Damm wird in der sehr belebten Hauptsaison oft zum Nadelöhr. Die Ostseite der Halbinsel hat schöne Sandstrände, während die als „Cote sauvage“ (Wilde Küste) bekannte Westseite sich durch starke Brandung, eindrucksvolle Klippen, Grotten und Riffe auszeichnet. Von dem Badeort Quiberon an der Spitze der Halbinsel legen die Autofähren zur Belle-Ile, der größten Bretonischen Insel ab. Sie heisst nicht umsonst die „schöne Insel“! Die ruhigen Strände, spektakulären Steilküsten, farbenfrohen Häfen und abwechslungsreichen Landschaften werden Ihnen gefallen! An der Bucht von Quiberon liegt Carnac, bekannt durch seine nahezu 3000 Menhire (Hinkelsteine).

Vannes, die Hauptstadt des Départments Morbihan liegt am Nordufer des Golfs von Morbihan. Die malerische Altstadt ist noch von alten Stadtmauern umgeben und mit vielen kleinen Geschäften in alten Fachwerkhäusern ideal für Stadt- oder Einkaufsbummel. Das reiche architektonische Erbe zeugt von 2000 Jahre Geschichte: von der Römerstadt bis zum Wirtschaftszentrum. Bummeln Sie durch enge Gassen mit mittelalterlichen Fachwerkhäusern oder vorbei an prachtvollen Stadthäusern aus dem 17. Jahrhundert.

Auray, die kleine Stadt an der Mündung des Flusses Loc’h in den Golfe de Morbihan ist definitiv einen Besuch wert! Malerische Viertel links und rechts des Flusses laden zum Bummeln ein und zeugen von der reichen Geschichte dieses Ortes.

Vannes: die Hauptstadt des Morbihan

Hier gibt es viel zu entdecken: das gesamte Stadtbild ist wunderbar erhalten und sehenswert, von der Stadtmauer über das Château de l’Hermine aus dem 14. Jahrhundert bis hin zu den schmalen mittelalterlichen Gassen, an denen der Besucher ablesen kann, wie man im Laufe der Jahrhunderte von Holzhäusern mit geschnitztem Fachwerk zu Steinhäusern überging. Schauen Sie mal, ob Sie das alte Waschhaus entdecken!

Vannes war eine der ersten Bischofsstädte der Bretagne: Die gotische Cathédrale Saint-Pierre de Vannes aus dem 15. Jahrhundert , deren Turm über den engen Gassen der Altstadt aufragt, gibt davon ein eindrucksvolles Zeugnis.

Wunderschön ist auch die Hafenpromenade im unteren Teil der Stadt, zum Golf hin gelegen. Seite an Seite liegen hier die herrlichen Yachten im Wasser und warten auf die Ausfahrt in den Golfe de Morbihan.

Fachwerkhäuser mit den Geschäften im Erdgeschoss, in der Stadt in Vannes, der Hauptstadt des Morbihan
Aussenansicht der Kathedrale Saint Pierre in Vannes mit der runden Renaissance-Kapelle
Die bunten Fachwerkhäuser mit den Geschäften im Erdgeschoss in der Innenstadt von Vannes
Eine crêperie in einem Fachwerkhaus in der Innenstadt von Vannes
Fachwerkhäuser prägen das Bild der Innenstadt von Vannes
Segelboote liegen im Hafen von Vannes
Die Innenstadt von Vannes ist einer Altstadt ähnlich, Menschen schlendern durch die Fussgängerzonen mit den alten Fachwerkhäusern und Pflastersteinen am Boden
Über den Dächern der Fachwerkhäuser sieht man den Turm der Cathédrale Saint Pierre
Vorderseite der Cathédrale Saint Pierre in Vannes mit verschiedenen Türmen auf jeder Seite des Eingangportals
to come
Carnac: geheimnisvolle Steinreihen und lange Strände

Die Südküste der Bretagne mit ihren vielen Buchten, Sandstränden und dem angenehmen Klima ist bei Franzosen schon seit den Zeiten der „Sommerfrische“, Anfang des 20. Jahrhunderts, beliebt. Carnac bietet kilometerlange Sandstrände und 2000 Sonnenstunden pro Jahr. Die vorgelagerte Ile de Stuhan ist mit einem „Tombolo“, einem Dünenstreifen, mit dem Plage de Men-Du verbunden, eine Sandbrücke, wie man sie nur selten findet.

Aber vor allem ist Carnac bekannt wegen seiner prähistorischen Sehenswürdigkeiten: Menhire, Dolmen und vor allem die kilometerlangen Steinreihen sind wirklich sehenswert.

Ein langer Sandstrand, blaues Meer und strahlender Sonnenschein an der Grande Plage von Carnac
Blick von einem kleinen Park mit Picknickbänken, auf die schöne Plage du Men Du bei Carnac
Menschen gehen auf dem Tombolo (ist ein Dünenstreifen), der die Île de Stuhan mit der Plage du Men Du verbindet
La Trinité-sur-Mer: aus dem Hafen um die Welt

Das Nachbarstädtchen von Carnac verfügt über einen großen Yachthafen mit schöner Uferpromenade. Hier werden Sie mitunter auch richtig große Boote finden können, denn der Hafen dient auch als Ausgangspunkt für Weltumsegelungen. Hat der Crêpestand am Hafen geöffnet? Dann haben Sie die Chance, eines der besten Crêpes mit Zucker und Butter zu bekommen, die wir je gegessen haben!

Menschen sitzen auf der Hafenmauer von La Trinité sur Mer, die Sonne spiegelt sich im Hafenbecken wieder
Strahlend blauer Himmel über dem Hafen von La Trinité sur Mer, im Hafen liegen sehr viele Boote
Auray: folgen Sie dem Hermelin

Goldene Nägel, verziert mit dem Wappentier von Auray, weisen Ihnen den Weg zu den zahlreichen Sehenswürdigkeiten, Schätzen und Denkmälern der kleinen Stadt am gleichnamigen Fluss. Fragen Sie im Office de Tourisme nach der kostenlosen Karte und gehen Sie auf Entdeckungsreise. Der Montagmorgen steht ganz im Zeichen des großen Wochenmarktes, einem der meistbesuchten im Morbihan.

Drei kleine Fachwerkhäuser mit Geschäften im Erdgeschoss an einer Strasse in Auray
Seitenansicht der Kirche Saint Gilda in Auray mit dem quadratischen Glockenturm der durch Gesimse in drei Geschosse gegliedert wird
Blick bei leicht bewölktem Himmel von der Plage aux sept Îles auf die Gemeinde Locmariaquer
Rund um den Golf de Morbihan:

Schöne Strände, herrliche Ausblicke und wunderbare Wassersportmöglichkeiten findet man rund um den Golf de Morbihan.

An der Mündung des Flusses Auray in den Golf liegen Larmor Baden und Locmiquel mit dem herrlichen Plage des 7 Îles, der einen Blick nicht nur auf die besagten Inseln, sondern auch auf Locmariaquer auf der anderen Flusseite gewährt.

Der schöne Strand der PLage de Locmiquel in Larmor Baden bei bedecktem Himmel
Larmor-Plage: an der Rade de Lorient

Der schöne Badeort bei Lorient verfügt über mehrere feinsandige Strände. Hier gibt es ein großes Angebot an Wassersport- und Freizeitaktivitäten für die ganze Familie, aber auch viel an Kultur und Geschichte zu entdecken.

Zwischen Larmor-Plage und der Festung von Port-Louis liegt die Rade de Lorient, die Einfahrt in das Meeresbecken von Lorient. Dampfer, Fischkutter und Segelboote, die nach Lorient einlaufen, müssen hier vorbei. An Abwechslung im Meeresraum vor den Stränden mangelt es dadurch nicht. Auch Regatten finden gelegentlich statt. Schöne Strände erstrecken sich zu beiden Seiten der Rade de Lorient, weit über Larmor-Plage hinaus.

Blick von der Promenade auf den Strand von Larmor-Plage
Strand und Häuser auf der Promenade von Larmor-Plage
Blick auf die bepflanzte Promenade und den Strand von Larmor-Plage, am Himmel ziehen Qwellwolken
Blick vom Strand von Larmor Plage auf die Festung von Port Louis im Meer
Menschen verweilen am Strand von Larmor Plage, am Himmel ziehen ein paar Schleierwolken
Hennebont: mächtige Türme und ein lebhafter Markt

Der Name bedeutet „Weg über die Brücke“, denn hier konnte man den Fluss Blavet kurz vor seiner Mündung in die Rade de Lorient überqueren. Ein von zwei mächtigen Türmen eingerahmtes mittelalterliches Stadttor namens von Bro-Erec’h führt in die befestigte Stadt.

Der Stadt ist es gelungen, ihr schönes mittelalterliches Erbe zu wahren, auf den alten Mauern kann man spazierengehen und in die untenliegende Stadt blicken. Am besten ist es, wenn Sie die Stadt donnerstags zu Fuß entdecken, denn an diesem Tag wird in Hennebont der größte Markt der Region Lorient veranstaltet!

Marktstände vor dem Musée des Tours Broerec'h in Hennebont
Damgan: Sommerfrische und Austern

ist seit Anfang des 20. Jahrhunderts als Badeort bekannt und besitzt acht Kilometer Sandstrand. Mit den beiden ehemaligen Fischerdörfer Penerf und Kervoyal liegt Damgan auf einer Halbinsel zwischen der Mündung des Penerf und der Vilaine. Neben ihrer landschaftlichen Schönheit ist die Gegend auch bekannt für ihre Austernzucht.

Küstenwanderweg GR34 durch die Dünen bei Damgan, am Horizont sieht man das Meer
Der Fluss Penerf mündet in Damgan in den Atlantischen Ozean
Panoramabild mit Segelbooten auf dem Meer, auf der anderen Seite vom Ufer eine Kapelle bei Damgan
© Ferienhäuser Karin Minor 2026
Ferienhäuser Karin Minor