Die Bretagne

Diese Halbinsel im Westen Frankreichs mit ihrer landschaftlichen Vielfalt, kulinarischen Hochgenüssen, ihrer sauberen, salzhaltigen Luft und entschleunigenden Wirkung ist eine Urlaubsregion der Superlative fernab des Massentourismus.

Die Bretagne - traumhafte Urlaubsregion

Mehr als 1000 km Küste in den verschiedensten Varianten, schroffe Steilküsten, lange Sandstrände oder kleine Buchten zwischen felsigen Abschnitten – das Meer, das auf uns eine solche Faszination ausübt und die Seele beruhigt, ist nie weit entfernt. Wellen oder glatt wie ein Spiegel, fast jeden Tag anders. Meeresarme und malerische Flüsse ergänzen die Vielfalt des Wassers.

Ein ganz besonderes Licht zeichnet die Bretagne aus, das auch die Impressionisten um Gauguin hierher gezogen hat. Wer die Bretagne kennt, kennt dieses Licht.

Steinhäuser, Leuchttürme und Hortensien, die sogenannte Bretagne-Blume, die es hier im Sommer in üppiger Vielfalt überall gibt, so wie die Kamelien und Mimosen im Winter.

Fisch und Schalentiere in allen Variationen und tagesfrisch, die berühmten Crêpes, salzig oder süß, zartes Lamm von den Salzwiesen und Kuchen und Gebäck, die mit reichlich salziger Butter entstehen. Auch für Gourmets ist die Bretagne eine Region des Hochgenusses. Entdecken Sie mit uns diese faszinierende Halbinsel, die mit dem Finistère – dem Ende der Welt – endet.

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Die Bretagne

Zum Genießen, für alle, die sie kennen…

Zum Entdecken, für alle, die sie kennen lernen möchten!

Hier finden Sie einige Eindrücke zu dem, was die Bretagne ausmacht, untermalt durch viele Fotos.  Lassen Sie sich begeistern und inspirieren.

Die Strände in der Bretagne…

… sind natürlich ein großer Magnet für Bretagneurlauber. Ob für den Strandurlaub in der warmen Jahreszeit oder für ausgedehnte Spaziergänge zu allen Jahreszeiten, das Picknick am Strand (ab Februar ist dies an vielen Tagen bereits möglich), Beachvolleyball, Boccia, Strandfußball, Sandburgen, Lesen oder einfach nur Relaxen.

Lange, teilweise sich über Kilometer erstreckende Sandstrände, kleine Buchten und Küstenabschnitte, an denen sich immer wieder neue Buchten im Wechsel mit Felsformationen aneinander reihen – die Bretagne bietet an Stränden, was das Herz begehrt und dazu selbst in der Hauptsaison ausreichend Platz für alle.

In denDünen blüht gelbes und lila Heidekraut, der Himmel und das Meer sind strahlend blau am Strand der Plage de Gouzien
Hohe Bäume und grosse Felsen am Strand von Beg Meil bei strahlendem Sonnenschein
Menschen spazeiren am Strand bei Ploumanac'h. Das Meer geht von türkis in blau über und Himmel sind nur ein paar Quellwolken zu sehen
Es herrscht Ruhe bei Ebbe am Strand der Plage du Men-Dû bei strahlend blauem Himmel
Ein wunderschöner Blick von oben aus den Dünen auf den Strand der Plage des Trépassés, das Meer ist schön blau und man sieht die weissen Wellen

Kein Massentourismus und Handtuch-an-Handtuch

Überfüllte Strände, Handtücher, die sich aneinander reihen, mehrspurige Straßen hinter der Küste oder Betonburgen – dies ist NICHTS für die Bretagne, in der man glücklicherweise die Fehler vieler, überfüllter Urlaubsregionen vermieden hat und sehr auf Küsten- und Landschaftsschutz achtet.

Innerhalb der Bretagne finden Sie die größte Auswahl an Stränden im Finistère, wo die Tidenuntersschiede meistens weniger groß sind als im Norden der Bretagne. Im Norden gibt es wunderschöne Sandstrände und an einigen Orten auch mal Kiesstrände, im Finistère und im Morbihan finden sich dagegen fast nur Sandstrände.

Ein Mädchen springt im die Luft am Strand der Plage des trépassés, im Sand hat sie mit Muscheln "breizh 2015" geschrieben, der Himmel ist bewölkt
Felsiger Strandabschnitt an der Plage de Trescao, das Meer ist kristallklar im Hintergrund sieht man viele hohe Bäume
Eine kleine Bucht mit Sandstrand und Felsen in Carantec
Menschen verweilen am Strand von Larmor Plage, am Himmel ziehen ein paar Schleierwolken
Der strand an der Plage de Bellangenet bei Ebbe ist Menschenleer bei Herbstlichem Wetter
Blick auf die Steilküste in Crozon, auch hier ist das Meer strahlend blau.

Faszinierende Steilküsten

Wie die Strände und Felsen in verschiedensten Formen und Größen, so haben auch die Steilküsten ihren Anteil an der Schönheit der bretonischen Landschaften.

Ob die Caps d´Erguy oder Frehel in den östlichen Côtes d´Armor, die Steiküste der Côte Goëllo, die sich bis kurz vor Paimpol erstreckt, die Caps im Westen des Finistère, der Pointe du Raz und der Pointe du Van, die Halbinsel Crozon oder die Steilküsten ganz im Süden des Finistère – sie alle lohnen ausgedehnte Spaziergänge entlang des sich die gesamte bretonische Küste entlang schlängelnden Fernwanderweges GR 34.

Auch wenn Sie eine Region auswählen, in der die Strände und flacheren Felsküsten überwiegen, von überall aus sind wunderschöne Steilküstenlandschaften in einem Ausflug erreichbar.

Die Steilküste in Crozon ist bewachsen mit wilden gelben Blumen, unten liegt ein schöner Sandstrand mit kristallklarem Wasser, unter einem strahlend blauen Himmel
Steilküste auf der Île de Bréhat an den Côtes d'Armor unten sieht man einen Sandstrand bei Ebbe
Die Steilküste in Crozon ist komplett bewachsen mit gelbem und lila Heidekraut, unten sieht eine kleine Bucht mit klarem, blauen Wasser
Steilküste nur mit Grass bewachsen, die Wellen zerschellen an den Felsen bei einem bedeckten Himmel
Menschen spazieren mit den Füssen im Wasser am Strand von Crozon bei blauem Himmel, im Hintergrund sieht man die Steilküste
Die Steilküste in verschiedenen Farbschichten ragt aus dem Wasser am Cap d'Erquy, auf dem Kopf wachsen verschiedene Bäume, der Himmel ist strahlend blau
Blick der mit Heidekraut bewachsenen Steilküste in Crozon auf das offenen Meer

Felsen und Gestein

… finden Sie in der Bretagne überall und  in den verschiedensten Formen und Formationen, rund oder spitz, imposant und bizarr oder flach und terrassenförmig, in grauem, beigem oder rosa Granitstein, sie sind einer der faszinierenden landschaftlichen Aspekte der Bretagne.

Nicht nur an der Küste gibt es überall Felsen, auch im Landesinneren und sogar in den Wäldern sind riesige Felsen zu finden. In vielen Tälern oder im berühmten Wald von Huelgoat sieht es aus, als wenn ein Riese sie alle auf einen großen Haufen geworfen habe.

Ein Felsformation an der rosa Granitküste, der Himmel ist bedeckt und das Meer ist schön blau und ruhig.
Felsformation im Wald von Huelgoat, der Wald ist ganz grün und auch zwischen den Felsen sieht man viel grün
Eine Felsformation bei Ploumanach bei schönem Wetter, es sind nur ein paar kleine Quellwolken am blauen Himmel zu sehen
Der Felsen la Roche Percée, bedeutet der durchbohrte Felsen in Beg Meil unter einem strahlend blauen Himmel
Felsformation, zwei sehr grosse, flache Steine liegen übereinander, der obere hat ein Loch in Ploumanach an der Rosa Granitküste

Oft bieten sie, im Wald oder auf dem Strand, großen Kletterspaß für Kinder, im Meer einen Turm, um ins Wasser zu springen, die flacheren Felsen mit ihren vielen Becken mit Taschenkrebsen und Krevetten die Möglichkeit zum Keschern. Auf jeden Fall aber sind sie charakteristisch für die Bretagne.

Felsformation am Strand von Le Cabellou, es ragen auch viele Felsen aus dem Meer bei strahlend blauen Himmel
Verschieden flache Felsen türmen sich übereinander auf der Île aux Lapins
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In der Vallée des Traouiero steht ein mit grün bewachsener Fels, auf den ersten Blick erkennt man einen Fisch
Viele verschiedene Felsen, rund, flach, gross oder klein. Im Hintergrund erkennt man in der gleichen Farbe wie die Felsen ein Haus unter dem bewölkten Himmel.
Blick nach unten durch einen Felsspalt auf das blaue Meer
Verschiedene Felsformation am Strand an der Pointe de Trévignon bei strahlendem Sonnenschein
Ein Weg zum Strand durch die Felsen an der Steilküste in Beg Meil

 Leuchttürme: "les cathédrales de la mer"

Panoramabild der Kaimauer an der die Wellen zerschellen und dem weiss-grünen Leuchtturm an der Pointe de Trévignon

Für viele Menschen sind Leuchttürme ganz besondere Sehnsuchtsorte! Sie sind Symbole der Standhaftigkeit, die der Kraft der Elemente trotzen, stehen aber auch für das Meer schlechthin. Was wäre ein Urlaub am Meer ohne einen Leuchtturm!

Jeder Leuchtturm ist ein Wahrzeichen, jeder hat seine individuellen Eigenheiten und seine Geschichte. Und dann stehen sie auch noch an den schönsten, verwegensten Orten – auf sturmumtosten Inseln, oben auf einer Klippe oder sogar mitten im Meer. In der Bretagne, die von drei Seiten vom Meer umgeben ist und deren Küste viele gefährliche Klippen aufweist, gibt es über 40 große Leuchttürme und unzählige kleine „tourelles“, die mit ihrem Licht die Schiffe vor der Küste warnen. Für die Seeleute sind sie noch immer unverzichtbare Navigationshilfen!

Wo Sie in der Bretagne auch Urlaub machen: Leuchttürme sind immer in Ihrer Nähe!

Ein kleine Brücke verbindet die Küste mit den Klippen auf dem Leuchtturm Le Phare du petit Minou westlich von Brest steht
Der viereckige Leuchtturm in Le Conquet bei Sonnenuntergang, Die Sonne spiegelt sich im Meer
Besucher spazieren bei schönem Wetter um den Leuchtturm von Eckmühl, er ist sehr hoch und somit einer der höchsten in Europa
Der Leuchtturm von Le Conquet auf den Klippen in der Abenddämmerung, das Meer ist ganz ruhig.
Blick von unten durch die Mitte der spiralförmigen Treppe, bei dem Blick nach oben wird einem schon schwindelig
Der Leuchtturm von Le Conquet und von Saint Mathieu auf den Klippen an der Pointe Saint Mathieu bei bedecktem Himmel.
Blick von der Kapelle Saint They auf den Leuchtturm im Meer an der Pointe du Raz bei Dämmerung, das Meer erscheint in verschiedenen Helligkeiten
Man sieht den oberen Teil des Leuchtturms von Le Conquet das Leuchtfeuer sendet die Lichtsignale an die Schiffe auf dem Meer

Wem mehr als 1000 km Küste noch nicht genug Wasser bieten, ...

… der findet in der Bretagne unzählige reizvolle Flüsse und Meeresarme.

Die zum Teil tief ins Landesinnere reichenden Fjorde sind von den Gezeiten abhängig und bieten so ständig wechselnde Landschaftsbilder. Mal sind sie komplett mit Wasser gefüllt, dann erheben sich Sandbänke aus dem ablaufenden Wasser, mal schwimmen die an Bojen liegenden Boote munter auf dem Wasser, mal fallen sie auf Grund. Die Farben des Wassers bieten das ganze faszinierende Spektrum von Blau- Grün- und Türkistönen.

Das Nord-Finistère hat besonders viele Meeresarme und wird daher auch das „Pays des Abers“, das Land der Meeresarme genannt.

Blauer Himmel, blühende Hortensien und ein traumhafter Blick auf den Strand am Meeresarm von Saint Pabu.
Boote auf dem Meeresarm in Landeda, die Natur am Ufer ist in schönen herbstlichen Farben
Eine kleine Bucht mit feinem Sandstrand und kristallklarem Wasser am Meeresarm in Pouldohan
Boote liegen fast auf dem trockenen am Meeresarm von Pouldohan
Ein kleines Ruderboot lässt sich vom Wind auf der Aulne treiben, die Bäume am Ufer sind schön grün
Panoramabild des Strandes am Meeresarm von Trégunc-Pouldohan
Mehrere Boote liegen im blauen, kristallklaren Wasser im Meeresarm in Pouldohan umgeben von Wald bei schönem Wetter
Schöner Sandstrand, das Meer ist schön blau und kristallklar bei strahlend blauem Himmel in der Urlaubsregion Bretagne beim Bretagneurlaub
Felsen und Wald am Meeresarm von Pouldohan
Traumhafter Blick aus einem üppig bepflanzten Garten auf den Sandstrand am Meeresarm von Saint Pabu
Eine Treppe am Küstenwanderweg GR 34, von dort hat man einen traumhaften Blick auf den Meeresarm von Saint Pabu
Boote liegen im kristallklaren Wasser vor einem Strand am Meeresarm von Saint Pabu

Die Flüsse der Bretagne

Flüsse finden sich in der Bretagne in jeder Region, einige fließen durch Städte wie Quimper, Chataulin, Morlaix, Auray oder Dinan.

Viele der kleineren, oft sehr kurvigen Flüsse wie Aven, Bélon oder Odet sind extrem malerisch und geben hinter jeder Biegung den Blick auf ein kleines Schloss oder Herrenhaus, die sogenannten Manoirs, frei.
Neben Ausflugsschifffahrt gibt es Verleiher von Kanus und Kayaks, um die Gewässer auf eigene Faust zu erkunden.

Kleine Flüsschen und Bäche durchqueren die berühmten verwunschenen Waldgebiete der Bretagne.

Eine Brücke mit einem Schmiedeeisen Geländer über dem Fluss Oder in Quimper, man sieht auch die Türme der Kathedrale
Es liegen viele Segelboote auf dem Fluss in Morlaix im Hintergrund sieht man das Viadukt mit den Arkaden
Eine alte Steinbrücke mit einem Schmiedeeisen Geländer und einer Treppe die zum Fluss "Odet" runter führt in Quimper
Die beeindruckende Hängebrücke Pont de Terenez über dem Fluss "Aulne Maritime" umgeben von der unbelassenen, grünen Natur bei bewölktem Himmel
Der Fluss "Odet" fliest durch die Stadt, der Bürgersteig führt am Fluss entlang und ist durch Bäume von der Strasse getrennt und es gibt eine Brücke um auf die andere Uferseite zu kommen
Ein Boot läuft in der Abenddämmerung auf dem Fluss "Aulne" in Chateaulin ein. Der Himmel ist sehr bedeckt und die Sonne scheint zwischen 2 Wolken durch und spiegelt sich im Wasser
Ein Segelboot fährt auf dem Fluss "Aulne" das Ufer ist mit hohen Bäumen bepflanzt, dahinter sieht man einen Wander-oder Radweg, der Himmel ist bedeckt
Eine Bank steht am Ufer des Flusses "Aulne Maritime", auf der anderen Uferseite ist ein Wald, der Himmel zieht sich zu, hier und da blinzelt die Sonne noch durch

Fast 800 Inseln befinden sich vor der bretonischen Küste

Bei traumhaftem Wetter liegen viele Boote im Meer vor den Glénan Inseln, einige Leute erfrischen sich im kristallklaren Wasser
Strahlend blauer Himmel, türkisfarbenes Meer, feiner Sandstrand, ein Hauch Karibik auf den Glénan Inseln

Auch hier beeindruckt die Bretagne: 70 % der Inseln des französischen Festlands befinden sich vor der bretonischen Küste, 797 Inseln und Inselchen an der Zahl, deren landschaftliche Kontraste nicht größer sein könnten.

Zu den bekanntesten Inseln im Finistère zählen:

  • die Ile de Batz in 15 Schiffsminuten von Roscoff, mit 20 Stränden, toller Vegetation und den exotischen Gärten Georges Delaselle
  • die ganzjährig dem Wind und den Wellen ausgesetzte Ile de Sein 8 km vor dem westlichsten Festlandspunkt Frankreichs, dem Pointe du Raz, an dessen spektakulärem Cap die Schiffe auf dem Weg zur Insel vorbeifahren
  • der Archipel der Iles Molène im „Parc Naturel Marin d´Iroise“, 30 km vor der Pointe Saint-Mathieu
  • die Ile d´Ouessant ebenfalls in diesem Meerespark, in dem Sie mit Glück auch Delfinen begegnen
  • und der karibisch anmutende Archipel der Glenan-Inseln vor Fouesnant und Concarneau, der über eine berühmte Segel- und Tauchschule verfügt und Hauptspielplatz des 2. Romans von Jean-Luc Bannalec, „Bretonische Brandung“, ist.
Bei traumhaftem Wetter liegen viele Boote im Meer vor den Glénan Inseln, einige Leute erfrischen sich im kristallklaren Wasser
Menschen liegen am feinen Sandstrand der Glénan Inseln und geniessen die Sicht auf das türkise Meer bei strahlend blauem Himmel
Panoramabild des feinen Sandstrandes, des türkisfarbenen Meeres bei strahlend blauem Himmel. Einige Menschen verweilen am Strand und im Meer

Ein Ausflug zu den Glenan Inseln mit schneeweißen Stränden inmitten von türkisfarbenem Wasser empfehlen wir Urlaubern im Süd-Finistère. Auch hier treffen Sie auf Ihrem Weg auf die Inseln mit etwas Glück auf Delfine.

Weitere Informationen bekommen Sie von uns.

Delphine schwimmen im Meer um die Glénan Inseln
Ein Delphin schwimmt mit dem halben Körper aus dem Wasser, ein zweiter Delphin schwimmt unter Wasser bei den Glénan Inseln
Boote liegen im kristallklaren Wasser, in der Ferne sieht man den Leuchtturm auf der Île Vierge
Eine alte Wassermühle am Ufer auf der Île de Bréhat, sie heisst Moulin du Birlot, im Hintergrund sieht man den Wald. Der Himmel ist grau

In den Côtes d´Armor lockt die Ile Bréhat 10 Schiffsminuten vor Paimpol, die nur mit dem Rad oder zu Fuß besucht werden kann und wegen ihrer Artenvielfalt und Schönheit auch Insel der Blumen genannt wird. Hortensien, Mimosen, Eucalyptus, Kamelien, Agaven und Agapanthien locken neben 120 Vogelsorten.

Neben vielen kleinen Inselchen vor der Nordküste der Bretagne sind auch die 7 Iles vor der Côte de Granit Rose bekannt, die bis auf zwei Leuchtturmwärter, die sich abwechseln, nicht mehr bewohnt, dafür aber zum Paradies für Seevögel geworden sind.

Daas Wasser ist türkisfarben, einen kleine Brücke führt zu eien Anwesen auf der Île de Bréhat an den Côtes d'Armor
Blick über das Meer mit den vielen kleinen Felseninseln an der Pointe de Plouezec an der Côtes d'Armor
Am Sandstrand auf der Île aux Lapins, bei dem Blick über das Meer sieht man in der Ferne Häuser

Im Morbihan, vor der ebenfalls berühmten Halbinsel Quiberon, befindet sich die größte der bretonischen Inseln, die berühmte Belle Ile (= schöne Insel). Ein sehr passender Name für dieses kleine Paradies mit farbenfrohen Häfen, kleinen Strandbuchten und wunderschönen Steilküsten auf der Westseite, die Claude Monet in 39 Bildern festgehalten hat.

Auch die Inseln Houat und Hoedic gelten als malerisch und authentisch, die Ile de Groix einige Kilometer von Lorient entfernt, teilt sich ebenfalls in eine wilde West- und eine Ostseite mit schönen Stränden. Die größten der Inseln im Golfe de Morbihan sind die Ile aux Moines und die Ile d´Arz mit ihrem mildem Klima.

Möwen ruhen sich auf den Felsen einer Insel im Finistère aus

Inselbesuche mit Ausflugsschiffen

Die Möglichkeiten für einen Inselbesuch mit größeren oder kleineren Ausflugsschiffen (vedettes) sind in der Bretagne vielfältig und für alle Küstenregionen vorhanden – ein Highlight für Ihren Bretagneurlaub.

Ein Ausflugsboot liegt an der Hafenmauer einer kleien Insel und lässt die Passagiere an Land gehen. Auf der anderen Seite der Hafenmauer liegen kleinere Boote
Ein Motorschlauchboot mit festem Rumpf setzt mit den Touristen zu den Îles Glénan über. Die Fahrt dauert 20 Minuten

Im mystischen Zauberwald

Ein See umgeben von Bäumen und Pflanzen im mystichen Wald Broceliande

Wer hat noch nicht von den ausgedehnten Urwäldern der Bretagne gehört? Asterix und Obelix auf Wildschweinjagd oder Miraculix, der im Geäst der jahrhundertealten Bäume Misteln schneidet, kommen einem in den Sinn …

Es gibt sie tatsächlich noch: Reste der mystischen Urwälder, die einst fast die gesamte Bretagne bedeckten, sind auch heute noch zu finden. Entdecken Sie die Geheimnisse der bretonischen Wälder: Uralte, knorrige Bäume, mit Moos und Schlingpflanzen bedeckt, dazwischen stille Seen, glatt wie ein Spiegel, oder rauschende Flüsschen, die ihren Weg durch die Bäume bahnen, seit Jahrhunderten eingelaufene Hohlwege, durch die man wie durch einen Tunnel wandert, oder gewaltige Felsbrocken, wie von der Hand eines achtlosen Riesen im Tal verstreut. Hinter der nächsten Wegbiegung entdecken Sie dann vielleicht einen „Hinkelstein“, eine alte Kapelle oder einen Steinkreis …

Die mit Moos bewachsene Felsenlandschaft im Wald von Hulgoat verbirgt sich zwischen den hohen Bäumen
Chapelle du Hénan ist eine kleine, alte Steinkapelle mitte im Wald bei Aven
Im Herbst liegen auf dem Waldweg viele braune Blätter und bilden einen farbefrohen Blätterteppich

Zu den schönsten und bekanntesten Wäldern zählen Huelgoat im Zentrum des Finistère und Brocéliande auf der Grenze zwischen Morbihan und Ille-et-Villaine – es sind zugleich auch die, um die sich die meisten Legenden ranken. König Artus und seine Ritter der Tafelrunde sollen dort gelebt haben, davon erzählen mystische Ortsnamen wie Artusgrotte, Feenteich, Haus der Viviane und Merlins Grab.

DIe mit Moos bewachsene Felsenlandschaft im Wald von Huelgoat
Eine Strasse führt durch den Wald zu den Etangs du Pas du Houx, die Strasse ist nass

Und die Bretagne bietet noch viele weitere schöne Wälder und Wäldchen: zwischen den Feldern oder entlang der Flüsse kann man oft stundenlang unter Bäumen wandern.

Ein Wald ist immer ein schöner Tagesausflug! Herrlich lässt es sich unter den Bäumen spazieren, auch wenn es mal regnet oder es eigentlich zu heiß für große Aktivitäten ist, ist es im Wald angenehm.

Ein Fluss fliest durch den Wald zwischen den "Chaos" aus Granit im Wald von Chaos du Gouet
Ein Baum mit vier Baumstämmen im Wald von Hénan
Im mystischen Wald von Hulgoat wachsen lange, dicke Äste wie Arme um und über die mit Moos bewachsenen Felsbrocken
Im Herbst bilden die Blätter am Boden einen schönen, weichen Teppich zwischen den Bäumen
Menhirs stehen im Wald der Forêt Domaniale zwischen den hohen, alten Bäumen
Ein breiter Waldweg zwischen den Bäumen im Domaine de Trevarez in der Vallée de l'Aulne

Das Meer - Gezeiten und Strömungen, Salz, Wellen und Meeresfarben

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Die Faszination des Meeres ist sicher unbeschreiblich, umso mehr, wenn man es nur wenige Wochen im Jahr sehen, nutzen, genießen kann. Es regt unsere Sinne an und erdet gleichzeitig, hilft bei der Entspannung und Entschleunigung, für die die Bretagne so prädestiniert ist. Hier ist es auch von den Regionen im Landesinneren nie weiter als eine Stunde zum Meer, der größte Teil der Halbinsel zählt aber, durch ihre Form bedingt, zu den Küstenbereichen

Der Atlantik gilt als blaues Meer und häufig zeigt er sich auch in dieser tiefblauen Farbe. Dazu gesellen sich aber viele weitere Farben und Schattierungen in Abhängigkeit von der Tiefe des Wassers, der Beschaffenheit des Bodens oder dem Wetter.

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Die Farben des bretonischen Meeres

In den flacheren Gewässern mit sandigem Untergrund finden Sie auch in der Bretagne helle Grün- und Türkistöne, wie man sie sonst eher den Bahamas, den Seychellen oder der Karibik zuordnet.
Bei gewittriger Wetterlage entstehen herrliche Grüntöne, bei Wolken-Mischungen aus grau, grün und blau oder auch mal ein reines Grau, das bei Sturm durch viele weiße Schaumkronen durchbrochen wird. Wunderschön ist auch der silbrige Schimmer des Meeres wenn man gegen das Licht schaut. In der Abendsonne oft gepaart mit orangen und rotem Schimmer oder das ganz helle Blau im letzen Licht des Tages.

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So wie ein spiegelglattes Meer bezaubern kann, faszinieren Wellen als natürliches Schauspiel. Nicht nur für Liebhaber des Wellenreitens, ein Sport, der immer mehr an Beliebtheit gewinnt, haben sie ihren Reiz. Viele Bretagneurlauber lieben den Herbst mit seinen Chancen auf spektakuläre Wellen oder kommen extra, wenn es eine Springflut gibt, um die Naturgewalt des Meeres zu erleben.

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Wobei wir bei den Gezeiten wären, auch Tiden genannt. Ebbe und Flut wechseln durch die Anziehungskraft von Sonne und Mond, die auf das Wasser der Meere einwirkt, alle guten 6 Stunden. So kommt es zu periodischen Schwankungen des Meeresspiegels mit Hoch- und Niedrigwasser.

Die Zeit für Hoch- und Niedrigwasser verschiebt sich durch die Zeitspanne von gut 6 Stunden zwischen dem andern jeden Tag um etwa eine Stunde nach nach vorne.

Das landschaftliche Bild ändert sich mit zunehmendem und abnehmendem Wasser und bietet reizvolle Unterschiede in Abhängigkeit von der Tide.

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Die Gezeiten in der Bretagne

Die Ausprägungen der Gezeiten, der Unterschied zwischen Hochwasser und Niedrigwasser, der auch als Tidenhub bezeichnet wird, hängen von verschiedenen Faktoren ab, darunter die Größe des Meeres aber auch die Form der Küsten und des Meeresgrundes. Deswegen ist der Tidenhub nicht in allen Küstenregionen der gleiche, dies gilt sowohl für die Küsten dieser Erde als auch für die Bretagne.

In der Nordbretagne sind die Tidenunterschiede deutlich größer als in der südlichen. Einen besonders großen gibt es am Mont Saint-Michel an der Grenze zwischen Normandie und Bretagne, er wird dann, je weiter man sich durch den Ärmelkanal mit seiner geringen Tiefe Richtung Westen Richtung Atlantik bewegt weniger.

Auch im Westen und im Süden der Bretagne gibt es Tidenunterschiede, jedoch ist der Tidenhub viel kleiner. Die Strände sind mal schmaler, mal breiter aber es fallen nicht wie in der Region um Saint Malo ganze Buchten bei Ebbe frei. Mit Ausnahme ganz weniger extrem flach abfallender Strände hat man nie große Distanzen zum Wasser.
Optisch bringen die beiden Tiden aber Unterschiede: bei Niedrigwasser fallen oft Felsen und Wasserbecken frei und geben ein anderes landschaftliches Bild, neben der Möglichkeit in den Wasserbecken zwischen den Felsen zu Keschern.

Im Norden ersetzten  Meerwasser-Schwimmbecken bei Niedrigwasser das vorübergehend abwesende Meer, so zum Beispiel in Saint-Quay-Portrieux oder Paimpol.

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Auch die Meeresarme und Flussmündungen stehen unter dem Einfluss der Gezeiten.

Bei Flut drückt das Wasser mit großer Kraft hinein, bei Ebbe sinken die Wasserstände und manche Gewässer laufen leer oder reduzieren sich auf schmale Wasserrinnen. Wie stark die Kraft der Gezeiten auch hier ist, weiß, wer schon einmal gegen die Gezeiten in einem Kanu angepaddelt ist – da ist Training garantiert.

In vielen Flüssen oder Meeresarmen der Bretagne kann man Kanus und Kajaks für Erkundungstouren auf dem Wasser leihen. Wer dies weniger als Training und mehr als Sightseeing auf dem Wasser erleben möchte, dem empfehlen wir, die Zeit auf dem Wasser so zu planen, dass in der Mitte des Auflugs der Gezeitenwechsel stattfindet. So kann man die Unterstützung des ansteigenden bzw. ablaufenden Wassers auf dem Hin- und dem Rückweg nutzen.

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Wer vom Meer lebt, wie eine Vielzahl der Bretonen, für den sind die Gezeiten fester Bestandteil der Planung und der Arbeit, wie für die Fischer. Aber auch für Ihre Aktivitäten im Urlaub ist es sinnvoll, die Gezeiten zu kennen, z.B. wenn Sie es den Bretonen gleichtun und auf die „Pêche-à-pied“ gehen möchten. Hierbei sind Sie zu Fuß (à pied) auf frei gefallenen Felsen oder Sandflächen unterwegs, auf der Suche nach Taschenkrebsen oder Muscheln, die teilweise aus dem Sand ausgegraben werden müssen.

Hierzu ist auch unsere Seite über Strandaktivitäten interressant:

Aktivitäten am Strand

Einen Gezeitenkalender (calendrier des marrées) für jede Region gibt es im Internet oder in gedruckter Form bei den Tourismusbüros bzw. im Zeitschriftenhandel.

Sammel von Muscheln auf den Felsen zum Abendessen
Einfluss des Golfstroms auf das bretonische Klima – Wassertemperaturen

Die Bretagne steht unter dem Einfluss des Golfstroms, der vom der südlichen Küste Afrikas bis zum nördlichen Atlantik reicht, eine Meeresströmung, die man als Heizung Europas bezeichnen könnte und ohne die die Temperaturen in unseren Breitengraden deutlich niedriger wären.

Dem Golfstrom verdankt die Bretagne ihr mildes winterliches Klima, in dem Mimosen und Kamelien neben vielen anderen frostempfindlichen Pflanzen gedeihen.

Die Wassertemperaturen liegen im bretonischen Atlantik zwischen 9-10° im Winter und 19° im Sommer, wobei das Wasser in Küstennähe oder Buchten höhere Temperaturen erreicht. Auch im Laufe des Tages bei guter Sonneneinstrahlung steigen die Termperaturen um weitere 2-3°, vor allem bei ruhigem Wasser. Besonders warm ist das Meer, wenn die Flut an flach abfallenden Stränden auf den gewärmten Sand aufläuft.

Weitere Informationen zum Klima der Bretagne finden Sie auf folgender Seite:
Wetter und Reisezeiten

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Häfen

Die Bretagne besitzt zahlreiche und sehr verschiedenartige Häfen: bedeutende Industriehäfen, elegante Yachthäfen, malerische Fischerhäfen bis hin zu den einfachsten kleinen Bootshäfen. Manche haben eine kleine Mauer, um die Boote zu schützen, manche liegen natürlich geschützt in einer Bucht und in manchen liegen die Boote bei Ebbe einfach auf der Seite auf dem Trockenen.

In den großen Sporthäfen ist Staunen angesagt: hier liegen die eleganten Yachten und Sportboote Seite an Seite, die Masten ergeben einen kleinen Wald, die Leinen schlagen im Wind gegen die Stangen und erzeugen dieses besondere Geräusch…

Besonders schön sind die Häfen in Paimpol, Concarneau oder auch Camaret-sur-Mer, eingebettet in den Ort, mit Restaurants und Cafés rundherum, alten Seefahrerkapellen oder auch einem Schiffsfriedhof.

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Aber nicht nur die großen Häfen sind sehenswert, viele Küstenorte haben besonders malerische kleine Häfen. Bunte Häuschen, Cafés und Brasserien reihen sich entlang der Kaimauer, man genießt die beschauliche Ruhe mit Blick auf die im Wasser schaukelnden bunten Boote, kleine Gassen führen in das Örtchen hinein, ein kleiner Leuchtturm bewacht die Hafeneinfahrt…

Solche Hafenorte gibt es wirklich! Schauen Sie sich zum Beispiel Doëlan an, dessen kleiner Hafen in einer Flussmündung liegt, oder Sainte-Marine, dessen charmanter Hafen von alten Bäumen eingefasst wird, unter denen man herrlich sitzen und das geschäftige Benodet auf der anderen Flussseite beobachten kann. Am Hafen von Trévignon schaut man der Sonne beim Untergehen zu und badet in Licht und Farben. In Le Conquet führen die knubbeligen Gassen steil zum Hafen hinab, zwischen den uralten Häusern ergibt sich so mancher schöner Durchblick.

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Sehenswert ist es, die Fischerboote zu beobachten, wenn sie nach ihrem täglichen Fang wieder in den Heimathafen einlaufen – ist das ein Spektakel!

Die Möwen umschwirren kreischend die Schiffe in der Hoffnung, sich den einen oder anderen Happen erhaschen zu können. Besucher schauen den Fischern bei der schweren Arbeit zu, erstehen oft den frischen Fisch gleich vom Boot oder schauen bei der Fischauktion zu. Besondere Events sind das z.B. in Concarneau oder Le Guilvinec.

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Wassersport in der Bretagne

Auf einer Halbinsel mit einer Küstenlänge von über 1000 km Länge ist Wassersport allgegenwärtig und so vielfältig wie die Bedingungen, die die Bretagne bietet.

Hier ist alles möglich, was Spaß macht: egal, ob sie eher gemütlich mit dem Boot über die Wellen schaukeln möchten oder sich beim Kitesurfen so richtig verausgaben, ob die Kinder erste Versuche im Segelbötchen wagen oder ein Profi auf der perfekten Welle reitet – in der Bretagne finden Sie den Wassersport, der Ihnen gefällt!

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Segeln, Windsurfen, Kitesurfen, Wellenreiten, Kajak, Stand Up Paddling, Tauchen, Schnorcheln… für jede Wassersportart und jeden Kenntnisstand finden Sie den richtigen Ort in der Bretagne. Segelschulen gibt es überall. Viele Küstenorte verfügen über einen kleinen Yachthafen und einen dazugehörenden „Club nautique“ oder eine „école de voile“. Schon für die ganz kleinen Kinder gibt es Kurse, die sie spielerisch mit dem Wasser vertraut machen. Und auch Fortgeschrittene und Erwachsene finden die Herausforderungen, die sie suchen. Ruhiges Wasser oder hohe Wellen? Die Bretagne bietet beides!

Zum Weiterlesen: Wassersporturlaub

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Wandern auf dem Fernwanderweg GR34

Ein Abschnitt des Küstenwanderweg GR34 durch die Dünen in Pouldohan

Wer gern wandert, kommt in der Bretagne voll auf seine Kosten! Es gibt zahlreiche Wanderwege durch diese großartige und immer wieder anders anmutende Landschaft. Der bekannteste bretonische Fernwanderweg ist sicherlich der GR34, der sich 2000 km lang um die komplette Küste der Bretagne schlängelt.

Der GR34 wird auch „Sentier Côtier“ (Küstenwanderweg) oder „Sentier des Douaniers“ (Zöllnerpfad) genannt und ist gut markiert mit weiß-roten Streifen. Er führt immer an der Küste entlang – einmal rund um die Bretagne – und ist bekannt für seine landschaftliche Schönheit.

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Mit Ruckzäcken bepackt gehen die Mädchen in Richtung Strand von Doëlan
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Natürlich muss man den GR34 nicht in seiner Gesamtheit laufen – auch wenn dies sicherlich eine reizvolle Aufgabe wäre, für die man ca drei Monate einplanen müsste – aber man kann sich prima ein längeres oer kürzeres Teilstück aussuchen und mit den Wanderwegen durch das Landesinnere zu einem schönen Rundkurs kombinieren.

Zum Weiterlesen: Wandern in der Bretagne

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Die bretonische Küche

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Kulinarische Genüsse

Nach einem Tag voll Bewegung an frischer Luft und Eindrücken einer wunderbaren Landschaft und Kultur bekommt man ordentlich Appetit! Aber keine Sorge: auch in dieser Hinsicht sind Sie in der Bretagne gut aufgehoben! Ob knackiges Gemüse vom Markt, frischer Fisch aus dem Meer oder zartes Fleisch von den Salzwiesen – die Bretagne ist auch kulinarisch eine Reise wert!

Viele Bretagne-Liebhaber denken gleich an Jakobsmuscheln, Austern, Langustinen und die vielen anderen herrlichen Meeresfrüchte und Schalentieren, die man in der Bretagne ganz frisch genießen kann. Andere schwärmen von den wunderbaren Fischgerichten, dem Salzlamm und dem Entrecôte. Dazu ein Glas Cidre oder Lambig. Und die Leckermäuler können es nicht abwarten, endlich wieder richtige Crêpes zu essen – süß oder herzhaft, immer ein Genuss!

"Crêperie du Quartier", Quimper, Finistère, Bretagne
"La Chantaignerie", Port Manec'h, Finistère, Bretagne
Bretonische Saucissons auf dem Markt von Concarneau, Finistère, Bretagne.
Marktstand mit Käsesorten auf dem Markt von Hennebont, Morbihan, Bretagne.
Verschiedene Sorten Cidre der Bretagne

Kochen Sie selbst in der gut ausgestatteten Küche Ihres Ferienhauses oder lassen Sie sich in einem der zahlreichen und sehr guten Restaurants verwöhnen: Sie werden dabei merken, dass „Leben wie Gott in Frankreich“ nicht nur ein Spruch ist!

Zum Weiterlesen: Bretagne kulinarisch

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Die Bretagne - eine uralte Kulturlandschaft

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Sie wollen mehr im Urlaub als Strand und Natur? Sie möchten etwas über die Kultur und die Geschichte der Bretagne erfahren?

Die Bretagne in der Steinzeit

Die Bretagne ist seit Menschengedenken besiedelt. Schon vor vielen Tausend Jahren haben Menschen ihre Spuren hier hinterlassen, und die kann man bis heute entdecken: Dolmen, Menhire, Steinkreise und andere rudimentäre Bauten aus riesigen Gesteinsblöcken lassen uns staunen, wie die Menschen dies mit Holz- und Steinwerkzeugen erschaffen konnten.
Sie erinnern an die „Hinkelsteine“, die man von Asterix und Obelix kennt, sind aber tatsächlich viel, viel älter als die Römerzeit: die ältesten wurden schon vor 7.000 Jahren errichtet. Die berühmtesten finden Sie bei Carnac und Camaret-sur-Mer, aber überall in der Bretagne können Sie diesen Zeugen der Geschichte begegnen. Sie sind auf den Wanderkarten eingetragen.

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Die Römerzeit ist uns allen geläufig durch die Geschichten von Asterix und Obelix. Die Römer blieben annähernd 500 Jahre und gründeten einige Städte, die heute noch bestehen und recht bekannt sind: Darioritum (Vannes), Condate (Rennes) und Vorgium (Carhaix) zum Beispiel. Das „Dorf der unbeugsamen Gallier“ wird übrigens bei Erquy vermutet.

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Im Mittelalter entstanden bedeutende Städte mit schönen Häusern reicher Kaufleute und Reeder wie Paimpol oder Roscoff sowie Bischofssitze mit gotischen Kathedralen wie Quimper, St Pol de Leon oder Tréguier.

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Auch bedeutende Klöster wurden errichtet, deren Ruinen man heutzutage noch besichtigen kann: St. Mathieu bei Le Conquet, St. Maurice bei Clohars-Carnoët, die Abbaye de Beauport bei Paimpol oder die Abbaye de St. Guenolé bei Landévennec, um nur einige zu nennen.

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Es gab aber auch viele einfache Siedlungen, in denen Bauern, Fischer und Handwerker wohnten. Auch viele solche sind heutzutage noch gut erhalten. Einige haben bemerkenswerte Kirchen und Kapellen, oft mit einem sogenannten „Enclos Paroissial„. Das ist ein Kirchhof, wie er nur in der Bretagne vorkommt: ein umfriedeter Bereich vor der Kirche mit Friedhof, Triumphbogen, Beinhaus und einer hohen steinernen Kreuzigungsgruppe (Calvaire).

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Möchten Sie entdecken, wie man früher als einfacher Mann in der Bretagne gelebt hat? Schauen Sie sich Concarneau an mit seiner wunderbaren „Ville Close“, der befestigten Altstadt, oder Locronan mit seinen komplett erhaltenen Straßenzügen. Manch kleine Dörfer, lassen auch heute noch erahnen, wie man früher lebte: Museumsdörfer wie Ménéham, St. Rivoal, les Moulins de Kerouat oder Poul-Fetan, die die Geschichte bis heute lebendig erhalten, aber auch kleine, wunderbar restaurierte Dörfer, die noch immer bewohnt sind, wie Kerascoët und Kercanic bei Névez, die den einzigartigen Baustil der „pierres debouts“ präsentieren, den es nur in dieser Gegend gibt.

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Wer Schlösser und ihre Gärten mag, kommt in der Bretagne ebenfalls auf seine Kosten. Viele schöne Schlösser und Herrenhäuser sind noch erhalten, wurden über die Jahre umgebaut, dem Zeitgeschmack angepasst oder wieder errichtet. Einige können besichtigt werden wie z.B. Schloß Keriolet in der Nähe von Concarneau, Domaine de Trévarez im Herzen des Finistère oder das Château de la Roche Jagu bei Tréguier. Entlang der Ufer des Aven oder des Odet gibt es zahlreiche Burgen und Schlösser, die bei einer Bootsfahrt zu sehen sind. Wer die Gegend lieber mit dem Wagen oder dem Rad erkundet, fährt durch schöne Orte mit zum Teil noch sehr gut erhaltenen, historischen Ortskernen. Die Gegend von Hénan (bei Pont-Aven) ist hier zu empfehlen.

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Traditionelle bretonische Feste, Folklore und Dudelsack

Wer die Geschichte in den heutigen Traditionen erleben möchte, der besucht ein „Fest-Noz“, eines der wunderbaren Straßenfeste mit Dudelsack-Musik und bretonischen Tänzen, die jedes Dorf jährlich veranstaltet, oder auch ein „Pardon“, meist eine Prozession zu Ehren eines lokalen Heiligen. Oft finden Segnungen statt von Schiffen oder auch Pferden, aber vor allem wird ausgelassen gefeiert.

Wer das Glück hat, sich zu einem der großen und mehrtägigen traditionellen bretonischen Festivals im Urlaub in der Bretagne zu befinden, der sollte sich diese wunderschönen Eindrücke nicht entgehen lassen. Berühmt sind das Festival de Cornouaille in Quimper , das Festival Interceltique in Lorient oder die „Fêtes des Filets bleus“ in Concarneau.

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Beeindruckende Feuerwerke an vielen Orten der Bretagne zum Nationalfeiertag und Mariä Himmelfahrt

Ein Erlebnis sind auch die Feierlichkeiten zum 14. Juli, dem Nationalfeiertag Frankreichs, und zum katholischen Feiertag Mariä Himmelfahrt am 15. August, die vielerorts veranstaltet werden. Tagsüber gibt es Musik und Stände mit leckeren Häppchen, abends ein große, sehenswerte Feuerwerke. Besonders schön sind diese an Küstenorten wie Trévignon oder Bénodet, wo sich zu diesen Ereignissen die Menschen am Strand oder Hafen versammeln.

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Die Bretagne - Wahlheimat der Impressionisten um Paul Gauguin

Anfang des letzten Jahrhunderts wurde die Bretagne von Künstlern entdeckt.

Junge Maler siedelten sich in Pont-Aven und Le Pouldu im Süd Finistère an, gründeten Künstlerkolonien und Malerschulen und entwickelten ihren ganz eigenen Stil: allen voran Paul Gauguin, aber auch Paul Sérusier, Émile Bernard und viele mehr malten im Stil des Post-Impressionismus bis hin zu Expressionismus und Symbolismus.
Noch heute findet man in Pont-Aven Dutzende von Galerien, ein Museum mit vielen Werken der Impressionisten und so manche Erinnerungstafel an malerischen Orten, die über die Bilder informieren, die dort entstanden.

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Das Licht am Ende der Welt

Wer die Bretagne kennt, der kennt auch dieses ganz besondere Licht, das ihr eigen ist. Ein Leuchten, ein Überfluss an Licht, reflektiert von den spiegelnden Wellen, so dass es von allen Seiten zu kommen scheint. Man badet quasi in Licht und es erhellt die Seele bis auf den Grund…

Immer wieder ist es anders, immer wieder verändert und verzaubert es die Landschaft: wechselnde Wolken, wechselndes Schattenspiel, wechselnde Farben, wechselnde Stimmungen.

Die stetigen Veränderungen, die niemals eintönige Landschaft und das immer andere, aber immer faszinierende Licht begeistert noch heute Maler und Fotografen, so wie es vor über 100 Jahren schon die späten Impressionisten und frühen Expressionisten um Paul Gauguin begeistert hat.

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Wenn der Himmel brennt...

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Westküsten sind bekannt für ihre herrlichen Sonnenuntergänge

Die saubere Luft und die Intensität des Lichtes führen, nicht nur an den Küsten der Bretagne zu spektakulären Sonnenuntergängen. Schauspiele, die in Erinnerung bleiben: ein glühender Ball, der umgeben von allen erdenklichen Orangetönen ins Meer fällt, brennender Himmel über den Feldern und Hügeln oder Kirchtürme, die von intensivem Rot umgeben, im letzten Licht des Tages in den Himmel ragen.

Wer solche Sonnenuntergänge gesehen hat, weiß, dass die wunderschönen, in rot und orange gemalten Landschaften des bretonischen Malers Jean Duquoc nicht aus der Fantasie sondern der Inspiration entstanden. Seine Bilder mit der Bretonin Marie aus dem Pays Bigouden (Region im Süd-Finistère) haben nicht nur in der Bretagne, sondern auch in den Vereinigten Staaten Berühmtheit erlangt.

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Blühende Bretagne

Der Golfstrom beeinflusst das Wetter der Bretagne zu einem gemäßigten ozeanischen Klima, das bedeutet milde Winter, in denen die Temperaturen nur selten unter den Gefrierpunkt sinken, und angenehme, nicht so heiße Sommer.

Das wirkt sich auch sehr günstig auf die Pflanzenwelt aus! In der Bretagne gedeihen viele Pflanzen, die eigentlich eher in wärmeren Gebieten zuhause sind. Oder hätten Sie erwartet, wilde Yuccas in der Bretagne zu sehen, Passionsblumen oder das gigantische Mammutblatt?

Und die auch bei uns heimischen Pflanzen blühen hier viel zeitiger, als es bei uns zuhause der Fall ist: der Frühling kommt hier einfach früher!

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Jede Jahreszeit, jeder Monat bringt wieder andere Blüten, die das Auge erfreuen.

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Im Februar-März beginnt bereits die Obstblüte, die Mimosenbäume leuchten in strahlendem Gelb und wetteifern mit den dunkelroten oder rosa Blüten der Kamelien. Wer zuhause eine Kamelie im Topf auf der Fensterbank hat, wird staunen, wie groß diese Büsche an der frischen Luft in der Bretagne werden!

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Im April und Mai lässt der Stechginster Dünen und Heide in sattem Gelb erstrahlen, Flieder und Rhododendren blühen und im Strandgras findet man allenthalben die bezaubernden „Armeries maritimes“ (Strandnelken).

Und an jeder Mauer wuchern die zarten Gänseblümchen und Veilchen.

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Juni und Juli lassen die berühmten bretonischen Hortensien aufleuchten. Die alten Granithäuser, Kapellen und Mauern versinken in ihren üppigen, blau-rosa Dolden.

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Auf den Strohdächern der „Chaumières“ wachsen Lilien und Spornblumen, und in jedem Garten, an jedem Wegesrand blühen Mittagsblumen, Agapanthen und Stockrosen.

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Im August und September schmückt sich die Heide mit frischer Erika, und der noch immer blühende Stechginster bildet einen wunderbaren Kontrast. Dazwischen duftet das Geissblatt. Die schweren Hortensienblüten werden dunkler und satter in der Farbe…

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Bis in den Oktober und November hinein blüht der Meerfenchel auf den Felsen und Mauern am Strand. Jasmin wuchert duftend über die Mauern und die ersten Kamelien beginnen schon jetzt zu blühen – eine Pracht, die dann den ganzen Winter über anhält.

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Dies waren nur erste Eindrücke, was die Bretagne ausmacht....

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Sind Sie neugierig geworden? Wir halten noch viel mehr für Sie bereit.

Im Folgenden Finden Sie die Bretagne-Karte mit ihren Regionen und zu jeder Region weitere Informationen und Eindrücke.

Unter Urlaubsinformationen finden Sie Anregungen, zu allem, was für einen Bretagneurlaub interessieren und helfen könnte: Informationen zur Anreise in die Bretagne, zum Wetter und den Reisezeiten, zur Reise in die Bretagne mit Hund, zum Wandern, Radfahren, Wassersport oder Strandaktivitäten in der Bretagne und natürlich last-not-least zur kulinarischen Vielfalt und Köstlichkeit dieser Urlaubsregion.

Unter Aktuelles befindet sich unser Blog mit interessanten Beiträgen. Es kommt immer wieder etwas Neues hinzu, natürlich auch ganz aktuelle Informationen zur Bretagne und der Lage dort.

Möchten Sie von hier aus nach Ferienhäusern suchen, so finden Sie unter der Bretagne-Karte unsere Ferienhaus-Kategorien, maßgeschneidert auf Ihre Wünsche und Bedürfnisse für Ihr Ferienhaus:

  • Ferienhäuser mit Meerblick
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  • Ferienhäuser für den Bretagneurlaub mit Hund
  • Ferienhaus Kombinationen für einen Bretagneurlaub als kleine Gruppe

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